So urteilt die Presse

 
…“bei seinen bisherigen Wahlkampfauftritten machte Zollinger eine gute Figur. Er äusserte sich in der Regel klar, sachkundig und wusste auch seinen Humor einzusetzen“ 
(NZZ, 08.03.2007) 
 
…“als Konsenspolitiker ohne Hang zur Selbstdarstellung ist er für all jene wählbar, die genug haben von den Hahnen- und Hennenkämpfen im Regierungsrat“
(Tages-Anzeiger, 14.02.2007)
 
«Ich habe nie gesagt, ich schaffe ein Wunder. Ich habe gesagt, ich glaube an Wunder. Und das tue ich immer noch.»
(Johannes  Zollinger  nach  seiner  Nichtwahl in den Regierungsrat auf die Frage des des Tages Anzeigers, wie das nun mit seinem Glauben sei: ob er ihn nun aufgebe, jetzt wo das Wunder nicht eingetroffen sei.)
 
 

Erfolge

Die Förderung hochbegabter Primarschüler wurde in Wädenswil bereits 1998 eingeführt. Mit dem vom damals neuen Schulpräsidenten Johannes Zollinger präsentierten Konzept betrat die Stadt in der Region Neuland. Es beliess die Begabten in ihrer Stammklasse, sah aber eine gezielte Förderung im und neben dem normalen Unterricht vor. Dass der Handarbeits- und Religionsunterricht in Wädenswil von der Stadt finanziert wird, seit er vom Kanton als Folge des Sparprogramms 04 gestrichen wurde, konnte Zollinger im Stadtparlament durchsetzen. 
Das eigens erarbeitete Handarbeits-Konzept stiess auf grossen Anklang. In den Stadtratswahlen erzielte Zollinger stets gute Resultate. 2002 wurde er hinter dem damaligen Stadtpräsidenten Ueli Fausch (fdp.) mit dem zweitbesten, 2006 mit dem klar besten Resultat als Stadtrat bestätigt.

Misserfolge:

Computer für die Primarschule sind vielenorts eine Selbstverständlichkeit. In Wädenswil brachte Johannes Zollinger die Einführung aus Kostengründen wiederholt nicht durch. Andere Politiker hätten die Waffen gestreckt, Zollinger hat kürzlich doch noch die Zustimmung des Stadtparlaments erreicht. Ähnliches gilt für die Renovation des Schulhauses Eidmatt II. 
Budgetüberschreitungen geringeren Ausmasses im Amtsbereich von Zollinger kommen immer wieder vor. Sie werden von rechts kritisiert und von links toleriert. Das Scheitern der Fusion von städtischer Primarschule und Oberstufenschulgemeinde im September 2005 hat zwar der Gesamtstadtrat zu verantworten. Zollinger hielt sich als Exponent einer der beiden Parteien im Hintergrund, erntete aber für sein lavierendes Verhalten trotzdem Kritik.